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Coronakrise

Umgang mit der Krise

Schwestern und Brder hier im Warburger Land!

 

Im Zuge der aufziehenden pandemischen Krise berschlagen sich die Meldungen. Hinweise und Regelungen haben nur eine kurze Halbwertszeit. Darum und um nicht noch weiter zu verunsichern, sehe ich davon ab, Sie mit diversen Details zu behelligen.

Fakt ist auch fr uns im Pastoralen Raum Warburg: Wir fahren unser kirchliches Leben runter, nahe null. Dies ist einer Eigendynamik geschuldet, aber vorrangig den Entscheidungen der kommunalen Ordnungsbehrden und der erzbischflichen Entscheidungen. Denn eines ist schon jetzt klar. Zur Bewltigung der Krise braucht es umfassende und groflchige Entscheidungen, aber auch das solidarische und gewissenhafte Mittragen dieser Entscheidungen im Kleinen.

  • Dazu gehrt, dass wir - wo immer mglich - auf den nahen Kontakt zu Menschen verzichten, also auch auf Gottesdienste, Sitzungen und Veranstaltungen. Schmerzlich ist das nicht nur fr den sonntglichen Kirchgnger, sondern auch fr Taufeltern, Erstkommunionfamilien, Firmlinge und Brautpaare. Bitter wird es beim "letzten Weggeleit". Begrbnisse knnen nur noch direkt am Grab und in kleinem Kreis stattfinden.
  • In dieser Logik mssen wir auch das Geschehen im Pfarramt betrachten. Auch in Hinblick auf die zunehmend ausbleibenden Besuche im Bro, werden wir das Pfarramt zunchst nur vormittags von 8.30 h – 11.00 h geffnet halten. ber die brigen Kommunikationswege werden wir aber prsent bleiben.
  • Die Priester und Gemeindereferentinnen stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfgung. Allerdings wird es nach Mglichkeit nur noch Telefon- und/oder Emailkontakte geben knnen. Das gilt auch fr deren Zusammenarbeit: Wrde nmlich einer von ihnen positiv getestet, wren alle anderen sofort Kontaktpersonen erster Ordnung. Und damit kme auch noch der Rest von Pastoral zum Erliegen. Und selbst wenn eine/r Kontaktperson zweiter Ordnung wrde, wrfe das deutliche Fragen auf.

 

Meine Botschaft an Sie:

  • Wir werden uns nach Krften darum bemhen, weiterhin erreichbar und auch einsatzfhig zu bleiben.
  • Wir wollen Sie im Blick haben und werden uns sofort bei Ihnen melden, sobald es fr Sie relevante Neuigkeiten gibt.

 

Was mir am Herzen liegt:

  • Wir brauchen einander, immer - jetzt noch viel mehr.
  • Wir brauchen Gott.

Auch deshalb ist daran gedacht, in den Kirchen Gebete und andere geistliche Impulse auszulegen, um Hilfestellung zu geben und wenigstens kleine Zeichen der Zuwendung zu geben. Zusammen mit der evangelischen Gemeinde Altkreis Warburg mchten wir Sie sonntags um 10.00 h zum gemeinsamen Gebet des Vater unsers einladen. Dazu wird Glockengelut jeweils einladen. Dann folgen neun einzelne Glockenschlge, whrend derer wir uns im Gebet des Vater unsers miteinander und mit Gott verbinden knnen. - Ein kleines Zeichen unseres Miteinanders und unseres Vertrauens auf Gott.

Da es jetzt auch im Ortsbild merklich leiser wird, wird das morgentliche, mittagliche und abendliche Angelus-Gelut sicher mehr Beachtung finden als sonst. Vielleicht ist es auch fr Sie eine Einladung, sich mit der Gottesmutter im Gebet an den Vater zu wenden.

 

Ihnen und Ihren Lieben mein Wunsch. Bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Gren

Gerhard Pieper, Pfarrer